Dieser Schäferhund wurde einfach ausgesetzt. SO sieht er heute aus:

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Als man die Fotos dieses Hundes das erste Mal sah, war man einfach nur schockiert. Wenn man dann dazu auch noch die ganze Geschichte erfährt, ist man einfach nur entsetzt und über die Menschheit erstaunt. Denn wie kann es Menschen geben, die so schrecklich sind. Eric Holliday, der Retter des Hundes, erzählte die ganze Geschichte auf der Internetseite des Tierheims. Wir möchten hier die Geschichte erzählen und Sie darüber aufklären!


Die Rettungsstation schickte regelmäßig sogenannte Rettungsteams in Bezirke, wo man von streunenden Hunden weiß. Am 16. Dezember, an einem Mittwoch, wurde ein weiteres Rettungsteam in das 5. Bezirk geschickt, da eine Meldung reinkam, dass man dort einen sehr mageren Hund sah, der einen Kadaver eines toten Tieres fraß. Wenn ein Tier schon an einem toten Tier nagt, dann muss es ihm wirklich sehr schlecht gehen.

Nun erzählen wir die Geschichte von Eric Holliday. Er und ein Kollege namens Sam Arkey gingen am kalten Morgen des 17. Dezembers zum letzten Standort. Es war der 5. Bezirk, der auch sehr bekannt dafür war, dass hier sehr viele magere Tiere sind. Die Zwei gingen die Straße auf und ab und suchten den gemeldeten Hund.


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Wahrscheinlich spürte der Hund, dass etwas nicht stimmte und deswegen versteckte sie sich in einem Haufen von alten zerfetzten Besen. Man sah kaum etwas, auch ihre Augen waren sehr dunkel. Ich dachte, dass es nur sehr wenig Äste waren, aber es war ein komplett verbuckelter Rücken. Unfassbar. Das Tierheim wollte aber nicht gleich vom Schlimmsten ausgehen. Schließlich ist der Ort recht klein und niemand würde jemandem so eine grausame Tat zutrauen. Es kann auch sein, dass es sich von Anfang an um eine Totgeburt handelte oder auch, dass die Tiere einfach erfroren sind bei der eisigen Kälte in England. Zwar konnten die Welpen nicht gerettet werden, doch die Hunde-Mama hat nun ein warmes und liebevolles neues Zuhause gefunden. Wie schön! Es ist auch sehr schön zu wissen, dass sich die Hündin bis zuletzt weigerte, die Tüte der toten Welpen zu verlassen. Tiere haben Gefühle, genauso, wie wir Menschen.


Wir rannten schleunigst zu ihr, als wir dann doch sahen, dass sich dort etwas bewegte. Normalerweise nähert man sich einem Streuner eher langsam, aber der Hund brauchte Hilfe! Das haben wir gemerkt. Sie war dann sogar noch zu schwach, um zu laufen. Unfassbar, aber ich musste sie dann in das Auto tragen, da sie zu schwach war.

Ob Sie es glauben oder nicht, ein Blatt klebte an ihrer Wange und ich zog es dann ab und eine Wunde ging damit auf. Die Temperaturen waren schon weit unter Minus, sie wäre einfach bitterlich gestorben. Uns war bewusst, dass es sehr schlecht um den Hund stand. Wir brachten sie deswegen direkt in eine 24/7h Klinik, denn es musste schnell etwas unternommen werden! Untersuchungen ergaben, dass das Tier gerade einmal 23 Pfund wog und wie war etwa 2-3 Jahre alt. Das bedeutet, dass sie an einem extremen Untergewicht litt. Normalerweise hätte sie in etwa 70 Pfund wiegen sollen. Ihr Zustand war unglaublich tragisch, wir haben noch nie so einen schlechten Zustand eines Tieres gesehen.


Doch das arme Tier brauchte mehr als nur Essen und Medizin. Es braucht auch viel Liebe und eine liebevolle Beziehung. Inzwischen geht es dem Tier wieder viel besser. Sieht man das Bild des Hundes nun, fällt einem gar nicht auf, dass es diesem Hund früher einmal so schlecht ging. Wir sind der Aufnahmefamilie sehr dankbar und sind froh, dass es diesem Tier nun endlich besser geht!